Dystopische Transformation

Transformation

Der ehemalige Strafrichter ging wie jeden Morgen mit seinem Kangal spazieren und wir trafen uns einmal mehr an den Lübbensteinen.

Sein Hund ist ein aussergewöhnlich treuer und braver Hund und wann immer er jemanden auf sein Herrchen zukommen sieht, stellt er sich schützend zwischen dem Ankömmling und sein Herrchen. Ich liebe diesen Hund und werde mir dereinst auch so einen Hund zulegen, denn ich liebe diese schweigende Schutzeigenschaft dieser Rasse wirklich sehr.

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Im Baumarkt – der Offroader

Als ich gestern Nachmittag voll vermummt in einem Baumarkt nahe WOB verweilte und mir überlegte, wie ich denn in Sachen Regale weiterkomme, da stupste mich jemand von der Seite an. Ebenfalls voll vermummt, so dass ich den Menschen gar nicht erkannte.
Eyy, mein Grosser. Ich habe Dich auch nur an Deinen längeren Haaren und der Körpergrösse erkannt. Erkennst Du mich?

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Dystopische Gesprächsfetzen….

Da stand ich wie immer fast vermummt bis über beide Ohren nur mit einem schmalen Sehschlitz versehen, in der Apotheke meines Vertrauens und wollte ein Medikament abholen, das ich zuvor telefonisch reserviert hatte.Als ich mein Medikament bekommen und bezahlt hatte, verließ ich die Apotheke und ging zu meinem geparkten Auto. Da bemerkte ich eine weitere Person, die direkt neben meinem Fahrzeug stand. Natürlich ebenfalls bis zur Unkenntlichkeit vermummt. Sie sah mich an. Ich erwiderte den Blick, als sie plötzlich und unvermutet ihre Vermummung beseitigte.

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Nun stellen wir uns doch einfach etwas dystopisches vor…

Neulich traf ich einen ehemaligen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes beim Einkauf in einem orientalischen Geschäft. Er schaute sich gerade die vielen Reissorten in großen 5-Kilo-Paketen in einem Regal an und nahm sich eines und las die BEschriftung. Ich trat neben ihn – natürlich in dem vorgeschriebenen Abstand und wie gehabt mit MNB – und sagte leise: Agent Schlafko – Codeword?!

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Was genau ist diese Dystoperia.de

Diese Seite widmet sich explizit den Dystopien, die ich seit geraumer Zeit als Laien-Schriftsteller niederschreibe. Sie sind ein Teilaspekt meiner kreativen Tätigkeit, die durchweg NICHT einkommenswirksam sind sondern aus rein persönlichem Entwicklungsinteresse stattfinden.

Dystopien sind zukunftsorientierte fiktive Szenarien, die negativ enden. Sie sind also nichts für empfindliche Gemüter. Sie sind auch nichts für Menschen, die sich ggf. mit den fiktiven Peronen und Handlungssets identifizieren, denn selbst wenn sie ihnen bekannt vorkommen sollten, bedeutet das  nicht, dass  wirklich real existierende Handlungsabläufe beschrieben werden. Dystopien sind und bleiben rein fiktiv. Sämtliche Szenarien sind frei erfunden.

Und ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Menschen, die mir durch Gespräche, Handlungen, Maßnahmen u.ä. immer und immer wieder neue Ideen schenken. Zeitweise geschieht das indirekt, indem ich Betroffener der durchgeführten Handlungen bin, teils triggern mich Gespräche, ab und zu auch Orte, die mir einen Set vorstellbar werden lassen.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig. Sollte es dennoch Ähnlichkeiten geben, dann bedauert das der Autor aufrichtig und merkt an, dass ab und zu das Leben schneller ist als jede Fiktion und dass eine Fiktion vielleicht auch nur eine Art von Synchronizität ist, wie es derer viele zu geben scheint, und dass es irgendwo, irgendwann fast so geschieht oder geschehen ist. Dystopische Betrachtungen und Geschichten widmen sich vor allem der Zukunft, einer etwaigen demnach fiktiven Zukunft, die eine Autorenschaft sich vorstellt und daraus eine Geschichte entwickelt.

Wenn Handlungsszenarien und darin handelnde Personen real existierende Persönlichkeiten sein könnten, dann liegt die Betonung auf „sein könnten“. Wenn die Dialoge so oder so ähnlich stattgefunden haben könnten, dann wurden sie an dieser Stelle zu fiktiven, teils mit surrealer Einbettung garniert, Dialogen verfremdet, die in eine Fiktionskulisse integriert wurden.

Natürlich gibt es Orte, es gibt Persönlichkeiten, doch wenn sie fiktiv sind, dann sind sie hier Bestandteil einer durch die Geschichte dystopisch veränderten Fantasie . Dass sie irgendwo wirklich vorkommen oder es mir zugetragen wurde, dass es Ähnlichkeiten gibt, das ist im Leben immer wieder so.

Geschehnisse, Eindrücke sind das Salz in der Suppe der Dystopiengeschichten. Teilweise liegen sie nur eine haarbreit neben der Wirklichkeit und es trennt sie nur eine wahrlich winzige Trennschicht vom stattfindenen Geschehen.  Es mag offensichtlich sein, dass in der Fiktion handelnde Persönlichkeiten wirklich existieren könnten und sich folglich identifizieren könnten, doch sie sind in der fiktiven Geschichte eingebettete Handelnde oder eben Teilnehmende.

Eine Dystopie kann somit auch einen zeit- und gesellschaftskritischen Aspekt aufweisen , die aber dennoch in einer fiktiven Zukunft liegt, in dem Fall einer erkennbar dystopischen.  Dennoch ist es Sache der schriftstellerischen Freiheit, die wie auch immer gelagerten Sets, Settings, Handlungsstränge u.v.m. in Form von Kurzgeschichten, Romanen, Hörspielen, Theater- und Filmprodukten zu verarbeiten.

Falls ihr einmal die „Blechtrommel“ gelesen habt oder gar das Hörspiel „Krieg der Welten“ gehört habt, dann könnt ihr euch einen eigenen Eindruck machen davon, was eine dystopische Geschichte zu bewegen vermag in der sie umgebenden zeitaktuellen Gesellschaft. Gerade das benannte Hörspiel ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine Dystopie gesellschaftlich wirken kann. 
Das Leben ist manchmal wirklich tiefgründiger und komplizierter als wir denken. Doch eines ist ganz sicher – Fiktion ist Fiktion. Und das hier sind Dystopien. In der fiktiven Schreibe sind zeitliche, stiistische, grammatikalische Vermengungen vielleicht sogar ein Kennzeichen für das Neue, das Gewagte. So oder so ähnlich hat es dereinst Edgar A. Poe zum Ausdruck gebracht.

Ich denke, dass Fabeln nicht mehr zeitgemäß sind und dennoch sind sie eines der ältesten schriftstellerischen Instrumente, um gesellschaftliche Disharmonien oder Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Äsop , M. Luther, Spangenberg, Pestalozzi und selbst G. Orwell (Farm der Tiere) kann man durchaus zu den „Fabelisten“ zählen, wobei der letztgenannte Buchtitel schon nicht mehr die klassische Fabelstruktur aufweist, sondern mMn eher eine dystopische Erzählung darstellt, die aber durch die Verwendung von Tier-Synonymen noch einen erkennbaren Bezug zu einer klassischen Fabel aufweist.

Wie dem auch sei, ich bin anders als die vorgenannten Persönlichkeiten nur ein kleines Licht. Dennoch erlaube ich mir, mich in meinen Gedanken frei zum Ausdruck zu bringen.
Das aktuelle Zeitgeschehen trägt ganz wesentlich dazu bei, dass ich diesen Aspekt meiner Persönlichkeit entdecken konnte. Und nicht zuletzt sind es die heftigen anonymen wie offen zutage tretenden Reaktionen in meinem Umfeld, die in dieser „dystoperia.de“ mündeten. Insofern bin ich zu Dank verpflichtet, denn ohne diese „freundlichen“ Hinweise würde ich ggf. sogar auf der Stelle treten und mich und meine Persönlichkeitsmerkmale nicht stets weiterentwickeln können.

P.S. Um aktuelle Veröffentlichungen auf der dystoperia.de erkennen zu können, schaust Du Dir die ganze Präsenz an und findet links „neuste Beiträge“. Im oberen Teil tut sich hin und wieder etwas, was auch darauf hinweist, dass neue Beiträge dazugekommen sind.