Die Lüge

In den Tagen des Ereignisses, das alles im Umfeld der meisten Menschen grundlegend veränderte, ahnte wohl kaum jemand, dass es einige wenige sein würden, die überlebten und sich sogar begannen zu organisieren. Wie seit Menschengedenken haben die, die solche dystopischen Armagedden überlebt haben, die daraus entstandenen prekären Lebenssituationen durch Kooperationen überwunden und so dazu beigetragen, dass das Leben weiterging.

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Das Ereignis – ein Geschehnis, das alles änderte – ein Bericht

Ihr habt vielleicht noch die Gunst, Texte im Internet oder wo auch immer lesen und vielleicht sogar studieren zu können?  Seid ihr darüber glücklich? Ich denke schon. Aber gut, sei es wie es ist und komme es, wie es komme.

Hoffentlich täusche ich mich nicht, denn es kann ja durchaus auch geschehen, dass es dieses Medium zu eurer Zeit gar nicht mehr gibt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich kann ganz sicher sagen, dass diese Eigenart des Menschen trotz aller Widerlichkeiten und Unwägbarkeitenn“überlebt“, denn sonst könnte ich diesen Text auch nicht verfassen, da ich keinerlei Sinn mehr erkennen könnte, mich überhaupt moch dazu aufzuraffen, meine Situation oder meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich hoffe, ich glaube! 

Wie auch immer ihr an diese Zeilen gelangt seid, ich hoffe inständigst, dass die Lektüre nicht zu Ungemach für euch führt. Ungemach, das zum einen von den denen ausgeht, die eure  Aktivitäten nachvollziehen, um euch zu verfolgen und dann zu schaden. Zum anderen könnte es auch sein, dass ihr ganz persönlich berührt werdet und anfangt zu sinnieren. Möge es euch zunächst einmal ein klein wenig Freude bereiten und ich hoffe sehr, dass ihr in Frieden und Zuversicht sein dürft. Denn dann gehört ihr zu den Menschen oder deren Nachkommen, die das Ereignis ebenfalls  überlebt haben und vielleicht eine friedvollere Welt erleben durft, als die, in der ich mich vor dem Geschehnis befand.

Als ich dies hier niederlegte, war etwas geschehen, das alle Gesellschaften zutiefst erschüttert hatte, ja sogar der Extinktion zuführen sollte.
Ich weiß, dass es in meiner Zeit vor dem Ereignis, eine vollständige polit-ponerologische Okkupation aller Lebensgemeinschaften gab. Und daran waren nicht nur staatliche und halbstaatliche oder gar kerikal-soziale Gemeinschaften beteiligt, sondern Millionen von „Predigern“, „Agitateuren“, „Influencern“ in den Tiefen der sogenannten „sozialen Medien“.  Und es gab einfach nichts und niemanden mehr, der daran NICHT teilnahm. Millionenfach wurden stündlich, täglich mehr oder minder nützliche Informationen im damaligen Internet verbreitet. Mindestens zwei Drittel aller mich umgebenden Menschen hatten ständig ihre Handhelds vor Augen. Oftmals waren es sogar mehr.Und bedingt durch die Inhalte wurde mir mehr und mehr bewusst, dass die spürbar zunehmende direkte und indirekte Aggression der Mitmenschen über dieses Medium verbreitet wurden. Und genau das ist der springende Punkt. Die ponerologisch induzierte Psychsopathie war in sehr vielen einzelnen Menschen erkennbar. Sowohl die institutionelle als auch die individuelle Psychopathisierung wurden ubiquitär. Das war oftmals schrecklich beängstigend. Aber ich beobachtete es ja auch nur und sinnierte und ab und zu schrieb ich auch.

Das war vor dem Ereignis, danach gab es das so gut wie nicht mehr, denn sämtliche technischen Strukturen brachen früher oder etwas später zusammen, weil die dafür notwendigen Energieinfrasstrukturen nicht mehr funktionierten. Es gab leider auch nur noch ganz wenige Menschen, die das Ereignis überlebt hatten, und die wenigen konnten nicht mehr wie zuvor, ihre Handhelds verwenden, da auch die Übertragungstechniken nach und nach ihren Dienst einstellten. Es war über kurz oder lang nur noch belanglos geworden, weil es eben einfach nicht mehr funktionierte. Könnt ihr euch das vorstellen? Millionen von Menschen verhielten sich wie Süchtige. Dementsprechend gestalteten sich die „Entzugserscheinungen“, die zeitweise völlig verwirrt und katatonisch wirkten auf die, deren künstlich erzeugte Ist-Situation plötzlich verschwand. DAs habe ich oft beobachtet bei den wenigen, die wie ich überlebt haben. Sogar an mir selbst, denn ohne Internetempfang wurde es zunehmend ruhiger. Sehr ruhig. Gut, einige meiner Mitmenschen zeigten Auffälligkeiten. Oft dachte ich dazu: so ist es, wenn sich das Tier in Dir zeigt. Es gab viele Tiere. Sehr viele.

Aber es ist wie es ist und es kommt wie kommt. Und wie es kam.Überwältigend! Ihr habt vielleicht ainmal etwas von Katzantakis gelesen? Für mich immer eine Ikone der Schreibkunst. So viel besser als ich und so viel gewaltiger. Zorbas? Sagt euch das etwas? Eine meiner Lieblingsszenen, sowohl im Buch wie auch im Film mit dem legendären Anthony Quinn ist der Satz“ Hast Du jemals etwas so schön zusammenbrechen sehen?“ 

Genau daran denke ich sehr oft, denn es ist noch nie etwas so schön zusammengebrochen, wie unsere Welt. Und warum? Ich nenne es oft das Ereignis oder das Geschehnis. Die Menschen verstarben einfach. Und einige wenige nicht. Warum? Ich weiß es nicht.

Schnell habe ich gelernt, dass ich meiner erlebbaren Mitwelt  alle Aufmerksamkeit schenkte, mein Wissen über naturräumliche Zusammenhänge einsetzte, um Gefahrenmomente zu verringern. Das hatte tiefgreifende Folgen auch für mich, der das Internet intensiv zur Beobachtung der mich umgebenden Mitweltsituationen genutzt hatte. Man fühlte sich wirklich völlig verunsichert. Der Empfang versiegte innerhalb von nur sechs Monaten völlig.Verbunden mit dem Wegfall elektrischer Energie wurden alle ehemals gängigen Techniken unnütz.

Was war geschehen? Ich kann es euch auch nicht genau sagen, nur, dass es uns alle auf unsere Jahrzehntausende alten Instinktstrategien zurückführte. Und das sehr schnell. Nicht darauf, diese Handhelds als ein immer nur scheinbares Wirklichkeitsbild zu verwenden, denn es ging eben einfach nicht mehr irgendwann. Und um zu überleben, baute ich mein eigenes Gemüse an, fing an zu jagen, auch wenn es zunächst nur Misserfolge gab, doch ich wurde besser. Viel besser. 

Wie ich das wahrgenommen habe, herrschte in der mich umgebenden Gemeinschaft kurz vor dem Geschehnis eine Art Koyanisquatzi. Ich selbst habe daran nicht mehr teilgenommen, da es mich abschreckte und sogar eine geradezu traumatische Wirkung auf mich hatte. Aber das soll nicht so wichtig sein. Als bedeutsamer empfand ich es, dass die Mehrheit der Entscheidungsträgerschaften, vor allem im sogenannten Westen, einen Krieg ins Visier nahmen und sich gegenseitig darin bestärkten, diesen auch ausführen zu lassen, indem sie ihre Bevölkerungen entsprechend ausbeuteten und sogar als Kanonenfutter instruierten. Es verging kein Tag mehr, an dem die dafür notwendigen Propagandainstrumente nicht umfassend und überall, ja damals noch zugänglich und ausführbar, ins Werk gesetzt wurden. Ich selbst wendete mich angeekelt ab, denn ich sah die allseits zunehmende Stumpf- und Dummheit der mich umgebenden Menschen. Es war beängstigend. Im Osten Europas fand ein fürchterlicher Krieg statt, der vor allem durch nazistische und grausame Gesellschaftssysteme initiiert worden war. Im Südosten gerierte sich der damalige israelische Staat darin, die angrenzenden Bereiche in Schutt und Asche zu legen und auch dabei waren Entscheiderstrukturen aus allen Herren Länder direkt oder indirekt als Unterstützer beteiligt. Kriege sind wahre Gelddruckmaschinen und die sogenannten Eliten haben es ja schon immer sehr gut verstanden, andere die Schmutzwäsche waschen zu lassen.
Gelitten haben die normalen Menschen, doch das war diesen Strukturen nachweislich völlig gleichgültig.Ich bekomme noch heute einen Brechreiz, wenn ich darüber nachdenke. Ich gehörte nicht dazu und ich entzog mich so gut ich konnte. DAs geht solange gut, solange Du gesund bist. Wenn Du, wie ich, krank wirst, kannst Du von Glück sprechen, wenn Du auf Ärzte triffst, die in ihrer jeweiligen Kunst viel Erfahrung haben und Dir versuchen, durch ihre Kenntnisse zu helfen und Dir dadurch etwas Lebenszeit schenken. So ist es mir widerfahren. Doch das ist eine andere GEschichte.

Leider ist auch die Unmenschlichkeit eine Eigenart des Menschen. Ist das immer noch so? In meiner Zeit war sie weit verbreitet. Ich hatte viel zu oft den Eindruck, dass Machtbefugnisse einfache Leute zu Monstern machten. Und das egal wo. Wenn der Schuster, Bäcker, Verwaltungsangestellte – was auch immer – eine Legitimation bekommt, dann geriert er sich viel zu oft zu einem grausamen, blutlechzenden Monster. Und wenn diese Legitimationen warum auch immer enden, dann passen sich diese Ungeheuer wieder an und warten auf die nächste Chance, ihre schier nicht fassbare Grausamkeit auszuleben. Als wäre es ein Virus gewesen. Vielleicht war es das, ich weiß es nicht. Vielleicht waren auch die sogenannten Impfungen mit ihren Inhaltsstoffen dafür mitverantwortlich. Auch das weiß ich nicht.

So sah ich meinen damaligen Alltag darin, mein eigenes Essen anzubauen und mich darauf zu konzentrieren, mich weiter regelmässig sportlich fit zu halten, alldieweil ich an einem ernsthaften koronaren Krankheitsbild litt. Doch meine geschulten Beobachtungssinne wurden in dieser Zeit bereits immer genauer und schärfer. Heute würde ich sagen, ich war äusserlich wie innerlich in der Transformation. Und dann erlebst Du diesen einen Tag, an dem sich alles verändert hatte. Plötzlich wurden wir immer weniger. Schlagartig! DAs ist schon ein dystopisches Ereignis, vor allem wenn Du irgendwann feststellt, Du lebst.

Und dann ging alles ganz schnell. Im Nachhinein betrachtet würde ich sagen: es ging das Licht aus und wurde immer stiller. Fragt nicht, wie ich das, was sich da abspielte, überlebt habe? Ich weiß es nicht genau.

Es gab viele Momente der Angst, denn wir Menschen sind Räuber und genauso verhielten sich in dieser Stresssituation sehr sehr viele Menschen. Sei es aus Panik, sei es aus Wut und Verzweiflung. Zunächst mussten wir erkennen lernen, dass es keine polizeilichen und späterhin militärischen Kräfte mehr gab, die den immer stärker werdenden Paranoia des Mob eine wie auch immer geartete Ordnungskraft entgegensetzten. Ganz zu schweigen von der zusammenbrechenden Jurispodenz. Und das wurde nach und nach allen noch existierenden Menschen klar.Wir waren auf uns selbst gestellt. Ob es uns gefiel, oder auch nicht. Es war schlicht und einfach so.

Doch statt sich zusammen zu raufen, herrschte das Recht der Straße. Ich habe so viel Tod in dieser Zeit gesehen und mir wollte es einfach nicht in den Kopf gehen, dass die Überlebenden einander massakrierten, quälten und jagten, statt einander zu helfen. Hatte das Ereignis schon unsere Reihen gelichtet, das Nachereignis hat den überlebenden Anteil um nahezu 90% vernichtet. Überall wurde gekämpft und gemordet. Ich hatte anscheinend einfach nur Glück gehabt und überdauerte dieses Zeiten in der Nähe meiner Kleinfelder. Meine haltbar gemachten Vorräte ließen mich überleben, so denke ich heute, wo ich dieses hier schtriftlich niederlege.

Manchmal musste ich mich schon sehr in acht nehmen, wenn ich zur Pflege meiner Felder im Freien tätig war. Ich benutzte stets verschiedene Wege, um dorthin zu gelangen, einfach aus Angst, man könnte mich, respektive meine Ernten gefährden. Allerdings war dem nicht der Fall, so war mein Empfinden. Drohnen, die in den Jahren vor dem Geschehnis ein stetes Mittel gewesen sind, Aufklärungen und Schläge gegen Menschen auszuführen, wurden nach und nach kaum mehr eingesetzt, wohl weil es keinen Strom mehr gab und selbst eigene Stromgeneratoren brauchen ja Benzin und das wurde immer knapper, da ja auch Tankeinrichtungen Strom für die Pumpen benötigen.

Ich hatte mir zwischenzeitlich ein Gewehr besorgen können, das ich bei einem meiner Streifzüge neben einer verwesenen Leiche fand. Und die arme Person hatte mehrere Magazine Munition in einem Fahrzeug deponiert, das ich als ihm zugehörig identifizierte und im dichten Unterholz stand, was darauf hinwies, dass es schon einige Jahre dort gestanden haben musste. Sogar einige Liter Benzin konnte ich noch abzweigen, was in diesen Zeiten wie ein Goldschatz für mich war.

Fragt nicht, warum ich weiterlebte, war doch der Tod durch eine übertragbare Erkrankung anscheinend der eigentliche Grund für den katastophalen Schwund menschlichen Lebens verantwortlich. Ich habe niemals einen Schutz getragen, da ich erstens keinen hatte, und zweitens nichts wusste von dieser Krankheit. Fast wie ein Hans-guck-in-die-Luft verhielt ich mich also. Und wenn ich menschliche Leichname entdeckte, und es gab sehr viel davon, dann war ich zwar vorsichtig, doch eher, weil ich weitere Überlebende vor Ort mutmaßte, als wegen einer für mich unbekannten Infektionsgefahr. Ich wußte es ja nicht besser und wieder schien mir das Glück hold zu sein, denn ich lebte, zwar mit vielen Unwägbarkeiten und Ängsten, schlicht weiter und erkrankte nicht. Und bei meinen Streifzügen verhielt ich mich fast taktisch militärisch, um nicht aufzufallen. Allerdings fragte ich mich nach und nach, wem ich denn noch auffallen sollte. Den vielen unzähligen Leichen vielleicht? Nirgends fand ich Anzeichen von Überlebenden. Zu Beginn hatte ich viel Angst, doch je öfter ich herumstrich, desto mehr legte sich diese Angst. Was mich zunächst sehr beunruhigte, war die Tatsache, dass sich diverse Wildtiere an den menschlichen Überresten zu schaffen machten, doch ich habe nie eine Infektion dieser Tiere erkennen können. Sie lebten und gediehen prächtigst weiter. Da ich zu dieser Zeit auch nichts wusste von einer echten Pandemie, sondern nur feststellte, dass ich wohl allein überlebt hatte, ging ich jeglicher Näherung an die unzähligen Leichname aus dem Weg, auch wenn das alleine wegen ihrer überwaltigenden Anzahl, vor allem in den ehemaligen Wohngebieten nur schwerlich auszuführen war. Ich wurde sogar immer mutiger, denn meine Streifzüge reichten von einigen Minuten, über Stunden bis hin zu Tagen. Erst recht als ich Pferde fand, die wohl ein Züchter noch freigelassen hatte oder sie es irgendwie geschafft hatten, nicht in einem abgeschlossenen Stall zu verhundern und zu verdursten. Ich habe viele ehemalige Zuchttiere in solchen Einrichtungen gefunden. Sie hatte nicht das Glück im Freien weiterleben zu können. Ich selbst befreite viele von ihnen und sie konnten wieder Zugang zu Nahrung und Wasser suchen. Doch dass sie Symptome einer Krankheit aufwiesen, ist zumindest mir niemals aufgefallen. Da viele von ihnen den Umgang mit Menschen noch gekannt haben mussten, waren sie typisch für Haustiere auch nicht so scheu, denn sie waren teilweise sogaretwas ruhiger und zutraulicher, wenn ich sie entlang meiner Pirschstracke antraf. Ganz im Gegenteil zu den Wildtieren, die noch lange Zeit sehr vorsichtig waren und monatelang weiterhin eher in der Dämmerung oder gar der Nachtzeit aktiv waren. Was mir aber bald auffiel war, dass sie selbst deutlich lauter waren als ich es je zuvor wahrgenommen hatte. Das lag wohl daran, dass sie nicht mehr bejagt wurden und das sehr schnell gelernt haben mussten. Ich sah sie allenthalben und manchmal sah ich auch Wölfe und Dachse und einmal sogar einen Bären. Aber sie hielten Abstand und wenn ich mich ruhig verhielt und den Wind nutzte damit sie keine Witterung aufnehmen konnten, dann konnte ich zum ersten mal in meinem Leben, diese Lebewesen beobachten. Sie beobachteten mich ganz sicher auch. Das habe ich oft gemerkt. Wir ließen uns wohl einfach in Ruhe, was ich zunächst auch sehr positiv einschätzte. Die Wölfe, die in großen Rudeln auftraten, haben mich nicht ein einziges mal angegriffen, auch wenn ich als einzelner Mensch doch auf ihrem Speiseplan hätte stehen können. Also verhielt ich mich vorsichtig und zurückhaltend und deutete ihr Verhalten mir gegenüber genauso. Davon ab, die Rudel, die ich bisher beobachten konnte, werden und wurden immer größer. Das ist ein Zeichen, dass sie ausreichend Nahrung finden, was mich selbst nicht gewundert hat, denn neben dem sich anscheinend hervorragend vermehrenden Wildtierbestand, gab es ja noch die vielen ehemaligen Stalltiere, die ebenfalls nach einigen Monaten nach dem Geschehnis deutlich sichtbar große Herden bilden. Leider vernahm ich durch die wenigen Gespräche mit den wenigen weiteren Überlebenden, dass das Geschehnis nicht lokal oder regional begrenzt war, sondern international stattgefunden hatte. 

Mich interessiert es herzlich wenig, was von wem oder wie ins Werk gesetzt wurde (es gibt Gerüchte), ich lebe! Doch ich will davon berichten, dass es sehr dynamische Folgeereignisse gibt, die ich aber nur vom Hörensagen kenne.

Eine der großen Bunkeranlagen für die ehemaligen Politfratzen und ihre ministeralen Speichellecker und Jasager wurde ausgekundschaftet. Und zwar von einer Gruppe Menschen, die sich in diesem Metier anscheinend sehr gut auskennen. Wie ich hörte, wurden die Bunkertore vermint und so manipuliert, das von Innen her keine Öffnungsmöglichkeit mehr bestand. Zudem wurden wohl fast alle Belüftungsanlagen zugeschüttet und die Wasserversorgung erheblich vermindert. Bedeutet ganz einfach, dass diesen armen Bunkerinsassen ein ganz langsames Siechtum widerfuhr. Grund für dieses Vorgehen ist, dass die Gruppen, die sich hauptsächlich aus sogenannten „Todgeweihten“ rekrutierten, den Insassen vorwerfen, dass sie vor dem Geschehnis die Bürgerschaften angelogen hatten, nicht nur hinsichtlich der Vorschaltpandemien, und so aktiv dazu beitrugen, dass Millionen von Menschen über die Impfkampagnen erst erkrankten und ihnen keinerlei zielführende Hilfestellungen widerfuhren. Sie haben laut meiner Kenntnisse zudem die Bezichtigten der Lüge hinsichtlich der kurz vor dem Geschehnis stattgefundenen Kriege in der Ukraine und Israel sowie dem Kongo, dem Sudan, dem Tschad u.e.m.m sowie im persisch-arabischen Raum überführt. Das ist faszinierend.Ich hatte davon keinen blassen Schimmer, doch bei dem Thema Lüge konnte ich einiges zu beitragen.

Ich will euch nicht langweilen und vielleicht habt ihr in eurer Jetztzeit die Zusammenhänge besser aufklären können und eine nachvollziehbare Beweislage erarbeitet. So und so bin ich natürlich neugierig darauf, was von diesem Vermuteten meinerseits wirklich stattgefunden hat und wie es dabei weiterging. Aber mein aktueller Überlebensalltag läßt diese Gedanken in den Hintergrund treten, denn wenn ich so in meine Mitweltsituation schaue, dann hat dieses Geschehnis über 90% der Menscheit getötet. Die Folgewirkungen haben noch einmal ca. 90% der Überlebenden getötet. Es waren vorwiegend gewalttätige Auseinandersetzungen. Wie auch sonst, möchte ich anmerken.  Es hat eben auch der Abschaum überlebt und dieser asoziale Anteil ist ausschließlich gewälttätig, weil er schon zu meinen Zeiten meist dumm und brutal und vor allem parasitär war. Ich habe selbst kleinere Gefechte erlebt und von vor den Gangs Geflüchteten erfahren, dass zumindest diese Gruppe, um die es bei einem dreitägigen Gefecht ging,  völlig unmenschlich waren und anderweitig verstreut Überlebende zu Sklaven machten. Die Rache war entsetzlich. Es gab nicht genug Bäume, um diesen Abschaum aufzuhängen. Doch sie starben alle eines grausamen und entsetzlichen Todes. Während dieser Schlacht habe ich persönlich erfahren, dass dank militärisch versierter Menschen, diese brutale Gang und ihre Mitglieder vollständig eliminiert wurden. Niemand vermisst sie. Ich schon gar nicht.

Solche und ähnliche Ereignisse werden kein Einzelfall sein, denn alle ehemaligen Städte und verdichteten Siedlungsräume müssen dystopische Zeiten erlebt haben. Wie auch anders? Wie kann man sich denn dort ernähren, wo alles zubetoniert worden war?! Außer vielleicht noch eine gewisse Zeit durch Plünderungen und Diebstahl, doch das ist auch irgendwann vorbei. Glück hatten die, die wie ich außerhalb solcher Städte lebten und überlebten, weil es einfach deutlich weniger Mob gab und vor allem eines – Naturareale. Und eben dieser Zugang zu Boden und Wasser, ernährt mich selbst und, wie ich inzwischen vernahm, noch einige, wenige andere, die diese Gunstsituation erfahren konnten.

 

 

 

DER Traum –

Unlängst hatte ich einen für meine Angelegenheiten sehr wichtigen Traum.

Träume sind, das wissen wir alle, oftmals von großer Tragweite für Deine Wachgeschehnismuster. Ich habe in den vergangenen Jahren nach und nach gelernt, mit Träumen umzuzgehen. Nachdem man mich amtsbehandelt hatte, was ja noch nicht beendet ist, habe ich monatelang schlaflose Nächte gehabt und wäre froh gewesen, Träume haben zu können.

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Der Hass und das Grauen

Der Hass – das Grauen
Wenn sie Dich besuchen, spürst Du es unmittelbar.
Sie durchdringen alles.
Wenn der Hass und das Grauen in Dir wirken,
dann wirst Du zu einem Teil.
Tollwütig wirst Du andere aufsuchen.
Auch sie werden tollwütig.
Der Hass und das Grauen
sind wie eine Infektion.
Dieses Virus verbreitet sich durch direkten Kontakt.
Infizierst Du Dich, wirst Du Hass und Grauen sein.
Schaue genau hin.
Lerne wie das Muster ist.
Wenn Du beginnst, andere Menschen zu hassen,
dann bist Du infiziert.
Wenn Du noch kannst,
dann isoliere den Hass in Dir:
Stelle Dich Deinem Hass gegen andere, gegen Dich!
Erkenne, dass Du erkrankt bist.
Heilung und Linderung beginnen immer
mit Erkennen, Hygiene und Therapie..
Du hast eine Chance:
Stoppe Deine Hasstiraden!
Lasse die Liebe zu!

Wenn Dystopien plötzlich zum Alltag werden oder vom 1×1 der Ponerologie

Einmal etwas aus der Rubrik „Am Rande betrachtet“.

Die letzten Jahre haben uns alle schwer beansprucht. Beansprucht insofern, als wir erlebten, was es bedeutet, wenn dystopische Vorgänge und Abläufe plötzlich unseren Alltag durchdringen und uns maßgeblich und nachhaltig persönlich betreffen.

Ich will hier gar nichts dazu sagen, wie genau das abgelaufen ist und wer vielleicht dafür verantwortlich ist. Mir geht es um die Wirkungen auf den Menschen als solches. Und ich bin mir dabei sehr sicher, dass die Geschehnisse wirklich jeden Menschen betreffen (können).

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Der Kelch des Leids…

Bevor ich damit beginne, mich dem Roman „Dystopie“ zu widmen, möchte ich euch ein wenig erzählen von den vergangenen Monaten. Sie haben mich verändert.

Ich erfuhr, dass ich tief in mir das schockierende und traumatisierende Erlebnis des Todeszeitpunktes meiner Mutter „verwahrte“ und dieses mich im Alltag immer wieder stark in Mitleidenschaft zog, ohne dass ich das irgendwie gewusst habe oder gar beeinflussen hätte können.

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